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Civic Design Conference 2026

Civic Design Con­fer­ence | Nec­es­sar­i­ly New

Angesichts der Kli­ma- und Ressourcenkrise ste­hen Erhalt, Umnutzung und Trans­for­ma­tion beste­hen­der Gebäude zunehmend im Mit­telpunkt architek­tonis­ch­er und poli­tis­ch­er Debat­ten. Gle­ichzeit­ig machen Woh­nungs­man­gel, Energiewende und gesellschaftlich­er Wan­del deut­lich, dass auch Neubaut­en weit­er­hin notwendig sein kön­nen. Die Civic Design Con­fer­ence „The Nec­es­sar­i­ly New“ wid­mete sich diesem Span­nungs­feld und disku­tierte die Rolle des Neubaus in ein­er ressourcenscho­nen­den und zukun­fts­fähi­gen Baukul­tur.

Am Fre­itag, den 24.04.2026, fand die siebte Civic Design Con­fer­ence der Peter Behrens School of Arts in Zusam­me­nar­beit mit dem Insti­tut für lebenswerte und umwelt­gerechte Stad­ten­twick­lung (In-LUST) statt. Unter dem The­ma „The Nec­es­sar­i­ly New“ wur­den am Vor­mit­tag mit mehr als 100 ein­ge­lade­nen Gästen an mehreren The­men­tis­chen Fra­gen zum Ver­hält­nis von Bestand­ser­halt, Trans­for­ma­tion und notwendi­gem Neubau disku­tiert.

Das etablierte For­mat der Table Talks brachte inter­na­tionale Expert*innen aus Architek­tur, Stadt- und Region­alpla­nung, Forschung, Lehre, Ver­wal­tung und Prax­is zusam­men und ermöglichte einen direk­ten Aus­tausch zu aktuellen Her­aus­forderun­gen und Lösungsan­sätzen.

Am Nach­mit­tag stell­ten Philipp Rode (Lon­don School of Eco­nom­ics, LSE Cities), Mil­i­ca Topalović (ETH Zürich, Archi­tec­ture of Ter­ri­to­ry), Tobias Goev­ert (Lan­des- u. Stad­ten­twick­lung, Stadt Ham­burg), Natal­ie de Vries (MVRDV, TU Delft) sowie Yves More­au (Stu­dio Muo­to, Paris) Pro­jek­te, Forschungsan­sätze und Strate­gien vor, die sich mit den Bedin­gun­gen und Poten­zialen notwendi­ger Neubaut­en auseinan­der­set­zen. Die Hauptredner*innen teil­ten ihre Erfahrun­gen und Per­spek­tiv­en zum Kon­feren­zthe­ma aus ihrer jew­eili­gen Posi­tion in The­o­rie, Forschung, Pla­nung, Ver­wal­tung und Bauprax­is. In den anschließen­den Diskus­sio­nen wur­den gemein­sam mit dem Pub­likum Fra­gen zur Verdich­tung, Infra­struk­turen­twick­lung, Trans­for­ma­tion und Zukun­fts­fähigkeit unser­er Städte erörtert.

Die Kon­ferenz machte deut­lich, dass die Her­aus­forderun­gen unser­er Zeit wed­er durch den uneingeschränk­ten Neubau noch durch dessen voll­ständi­ge Ablehnung bewältigt wer­den kön­nen. Stattdessen bedarf es ein­er dif­feren­zierten Betra­ch­tung der Frage, in welchen Fällen Erhalt und Trans­for­ma­tion die richtige Antwort sind und wann ein Neubau erforder­lich ist.

CO2Bau

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