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Zwischen DIN und Demontage

Zwis­chen DIN und Demon­tage: Ein Rück­blick auf unseren ReUse Work­shop

Ini­ti­iert aus unserem Koop­er­a­tionspro­jekt CO2Bau fand am 18.11.25 der Work­shop „Zwis­chen DIN und Demon­tage: ReUse von Haustech­nik und Bau­ma­te­r­i­al“ im Bauwen­de­hof Flingern statt. Gemein­sam mit Euch haben wir inten­siv darüber disku­tiert, wie Bauteile und Haustech­nik in der Prax­is wiederver­wen­det wer­den kön­nen. Im Span­nungs­feld zwis­chen nor­ma­tiv­en Anforderun­gen, rechtlichen Grau­zo­nen und ganz konkreten Demon­tage­fra­gen stand vor allem die zen­trale Frage im Raum, wie ReUse zum Stan­dard wer­den kann.

Eine zen­trale Erken­nt­nis aus den Experten­beiträ­gen von Mar­ius Mer­feld von der Luther Recht­san­walts­ge­sellschaft und Christoph Schaf­fel­hu­ber von MOCEDI Mod­ern Insur­ance war, dass sich ins­beson­dere solche Bauteile rechtlich unkom­pliziert wiederver­wen­den lassen, für die kein aufwändi­ger Ver­w­ert­barkeit­snach­weis erforder­lich ist. Gle­ichzeit­ig wurde deut­lich, dass Ver­sicherun­gen derzeit häu­fig noch im Einzelfall entschei­den und es an Erfahrungswerten sowie belast­baren Dat­en man­gelt.

Um hier Verän­derun­gen anzus­toßen, müssen zeit­nah mehr erfol­gre­iche ReUse Pro­jek­te umge­set­zt wer­den. Nur so kann eine ver­lässlichere Daten­grund­lage für Ver­sicher­er und weit­ere Akteure entste­hen, auf deren Basis per­spek­tivisch stan­dar­d­isierte Ver­fahren entwick­elt wer­den kön­nen. Ein konkretes Beispiel hier­für ist bere­its während des Work­shops ent­standen. In ein­er Zusam­me­nar­beit zwis­chen der Hochschule Düs­sel­dorf und der Knep­per Gruppe wird aktuell am Rück­bau und an der zirkulären Nutzung ein­er Solaren Küh­lungsan­lage gear­beit­et.

Der Bauwen­de­hof mit sein­er Werk­statt für zirkuläres Handw­erk hat ein­drück­lich gezeigt, welch­es Poten­zial in funk­tion­ieren­den Baustof­flagern sowie im „Ern­ten, Auf­bere­it­en und Wiedere­in­set­zen“ von Bauteilen steckt.

Wir bedanken uns her­zlich bei unseren Rechts- und Ver­sicherung­sex­perten sowie bei allen Teilnehmer*innen für die engagierten Beiträge und den offe­nen Aus­tausch. Ihr habt einen wichti­gen Grund­stein für ein erfol­gre­ich­es ReUse von Bauteilen in der Region Düs­sel­dorf gelegt.

CO2Bau

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